Einige Bevölkerungsgruppen haben einen höheren Bedarf an Mineralstoffen als andere. Gehören Sie auch dazu?

Mineralstoffmangel – häufiger, als man denkt

Manche Bevölkerungsgruppen haben aufgrund besonderer Lebensumstände einen erhöhten Bedarf an Mineralstoffen. Dazu gehören:

  • Schwangere
  • Stillende
  • Sportler
  • Menschen unter hoher Stressbelastung
  • Raucher
  • Kinder in den Wachstumsphasen
  • Frauen im gebärfähigen Alter (erhöhter Eisenbedarf)

Mineralstoffmangel – häufiger, als man denkt

Manche Bevölkerungsgruppen haben aufgrund besonderer Lebensumstände einen erhöhten Bedarf an Mineralstoffen. Dazu gehören:

  • Schwangere
  • Stillende
  • Sportler
  • Menschen unter hoher Stressbelastung
  • Raucher
  • Kinder in den Wachstumsphasen
  • Frauen im gebärfähigen Alter (erhöhter Eisenbedarf)

Dieser Mehrbedarf wird oft nicht ausreichend kompensiert. Aber auch einseitige oder bewusst eingeschränkte Ernährung wie bei einer Diät kann für ein Mineralstoff-Ungleichgewicht sorgen. So hat eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ergeben, dass mehr als die Hälfte der Frauen und ein Viertel der Männer in Deutschland zu wenig Jod verzehrt – trotz der Verwendung von Jodsalz. Noch schlechter ist die Lage bei Calcium: Jeder zweite Bundesbürger erreicht die empfohlene Tagesmenge nicht!

Weitere Mineralstoffe, bei denen die Versorgungslage die Empfehlungen der DGE deutlich unterschreitet, sind Magnesium und Zink. Darüber hinaus kann die verminderte Aufnahmefähigkeit zum Beispiel nach Magen-Darmerkrankungen leicht zu einer unzureichenden Versorgung mit wichtigen Vitalstoffen führen. Konzentrationsschwierigkeiten, Leistungsabfall, Befindlichkeitsstörungen und Infektanfälligkeit können die Folge sein. Eine Möglichkeit, der Unterversorgung entgegenzuwirken, kann eine Unterstützung durch geeignete Nahrungsergänzungsmittel sein.

Calciummangel kann das Osteoporose-Risiko vergrößern. Besonders Jugendliche und Erwachsene nehmen oft zuwenig davon auf.

Calciummangel und Osteoporose

Zwischen einem und anderthalb Kilo Calcium stecken im menschlichen Körper – 99 % davon als Baustoff von Zähnen und Knochen. Etwa ein Gramm Calcium wird täglich im Skelett ausgetauscht: Es befindet sich das ganze Leben lang in einem ständigen Auf- und Abbauprozess. Eine ausreichende Calciumversorgung ist also unbedingt notwendig für ein stabiles Knochengerüst.

Bis zum 11. Lebensjahr herrscht daran in der Regel auch noch kein Mangel. Jugendliche und viele Erwachsene nehmen jedoch häufig zu wenig Calcium auf: So unterschreiten 74 % der Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren und bis zu 65 % der Männer und Frauen über 65 Jahren die empfohlene Tagesmenge.

Eine calciumarme Ernährung aber kann das Osteoporose-Risiko vergrößern: Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine Störung im Knochenstoffwechsel, die zu brüchigen Knochen, Rückenschmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit führt. Weitere Risikofaktoren sind genetische Voraussetzungen und Bewegungsmangel.

Calcium ist vor allem in Milch und Milchprodukten enthalten, aber auch einige Gemüsesorten wie Brokkoli, Fenchel, Spinat oder auch Nüsse sind reich an dem Mineralstoff. Damit es vom Körper optimal verwertet werden kann, muss außerdem ausreichend Vitamin D vorhanden sein.

Unser Tipp: Wussten Sie schon, dass Sie mit einem natürlichen Mineralwasser Ihre Mineralstoff-Versorgung ganz einfach ergänzen können? Calcium und Magnesium, aber auch viele Spurenelemente liegen darin vor. Die Vorteile: Sie schlagen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe – ausreichend Flüssigkeitszufuhr und natürliche Nahrungsergänzung! Außerdem ist eine Überdosierung auf diesem Weg praktisch ausgeschlossen. Achten Sie beim Kauf auf ein natürliches Mineralwasser, das nicht als „enteisent“ gekennzeichnet ist! Enteisent bedeutet nicht, wie häufig missverstanden, dass es dem Körper Eisen entzieht, sondern dass dem Wasser das Eisen aus ästhetischen Gründen entzogen wurde. Um dem weit verbreiteten Eisenmangel vorzubeugen, eignen sich solche Wässer also nicht.

Zur Flüssigkeitsergänzung sind natriumreiches Mineralwasser und Saftschorlen, die reich an Elektrolyten sind, besonders gut geeignet.

Eisenmangel – ein weltweites Problem

Etwa 30 % der Weltbevölkerung sind davon betroffen. Allein in Deutschland sind es 14 % der Männer und 58 % der Frauen, die ihren täglichen Eisenbedarf nicht decken! Meistens ist eine einseitige Ernährung daran schuld; bestimmte Bevölkerungsgruppen sind jedoch von vorneherein einem größeren Risiko ausgesetzt als andere. Dazu gehören vor allem Frauen, aber auch Vegetarier und Veganer, Sportler und Kinder in der Wachstumsphase.

Über einen gewissen Zeitraum hinweg kann der Körper einen Eisenmangel ausgleichen. Erst wenn seine Speicher leer sind, kann er kein Hämoglobin mehr bilden – es kommt zu einer Blutarmut (Anämie). Dann kann der Körper die Zellen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgen: Ständige Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Leistungseinbrüche sind die Folge. In der Regel kann sich das Ungleichgewicht aber schon vorher in charakteristischen Symptomen äußern: Spröde Haare, trockene Haut, eingerissene Mundwinkel und Veränderungen der Schleimhäute in Mund und Speiseröhre zählen dazu.

Zählen Sie zu einer der Risikogruppen und beobachten bei sich funktionelle Störungen wie anhaltende Müdigkeit und Ermattung? Dann empfiehlt es sich, bei Ihrem Arzt zur Sicherheit einen Eisenmangel abklären zu lassen. Möglicherweise ist eine Ernährungsumstellung schon ausreichend, um die Eisenversorgung ausreichend anzuheben – andernfalls wird er Ihnen ein Nahrungsergänzungsmittel empfehlen. Weitere Tipps für eine eisenreiche Ernährung und wie man die Bioverfügbarkeit von pflanzlichem Eisen erhöht, finden Sie hier.