Vitaminmangel oder Mineralstoffmangel können durch Verdauungsstörungen oder eine ungesunde Lebensweise verursacht werden.

Nährstoffmangel in Deutschland?

Wussten Sie schon, dass männliche 16- bis 20-Jährige in Deutschland die einzige Bevölkerungsgruppe bilden, die alle Nährstoffe in ausreichender Menge über die Nahrung bekommt? Denn die Heranwachsenden verdrücken jeden Tag so große Mengen an Lebensmitteln, dass allein darüber ihr Bedarf gedeckt ist.

Das bedeutet zwar nicht, dass bei allen anderen Personen gravierende Mangelerscheinungen verbreitet auftreten: Mangelkrankheiten wie der im 19. Jahrhundert gefürchtete Skorbut (Mangel an Vitamin C) oder Beriberi (Mangel an Vitamin B1) sind heute in allen Industrieländern sehr selten geworden.

Nährstoffmangel in Deutschland?

Wussten Sie schon, dass männliche 16- bis 20-Jährige in Deutschland die einzige Bevölkerungsgruppe bilden, die alle Nährstoffe in ausreichender Menge über die Nahrung bekommt? Denn die Heranwachsenden verdrücken jeden Tag so große Mengen an Lebensmitteln, dass allein darüber ihr Bedarf gedeckt ist.

Das bedeutet zwar nicht, dass bei allen anderen Personen gravierende Mangelerscheinungen verbreitet auftreten: Mangelkrankheiten wie der im 19. Jahrhundert gefürchtete Skorbut (Mangel an Vitamin C) oder Beriberi (Mangel an Vitamin B1) sind heute in allen Industrieländern sehr selten geworden.

Neue Studien zum Ernährungsverhalten der Deutschen zeigen jedoch teils erhebliche Vitalstoffmängel, die auf einseitige oder unzureichende Ernährung zurückgehen. Das Robert-Koch-Institut in Berlin warnt: Mindestens 80 Prozent der Bevölkerung sind zum Beispiel mit Vitamin D und Folsäure unterversorgt, der Hälfte fehlt Vitamin E. Untersuchungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik zufolge sind es außerdem die Vitamine B6 und B12, bei denen die Aufnahme über die tägliche Ernährung den tatsächlichen Bedarf häufig unterschreitet.

Informieren Sie sich hier, welche Rolle im Körper die einzelnen Vitamine und Mineralstoff spielen und bei welchen Bevölkerungsgruppen das Risiko einer Unterversorgung besonders groß ist.