Magen-Darm-Beschwerden können unterschiedliche Ursachen haben. Manchmal steckt eine Nahrungsunverträglichkeit dahinter.

Verdauungsprobleme – woran kann es liegen?

Die Nahrungsaufnahme ist für unseren Körper lebensnotwendig, denn sie bedeutet Zufuhr von Energie, Proteinen, Mineralstoffen und Vitaminen. Ein gutes Essen erzeugt darüber hinaus Wohlbefinden und Zufriedenheit; und eine Mahlzeit in Gesellschaft kann auch wichtige kulturelle und soziale Funktionen erfüllen. Dass Lebensqualität, Gesundheit und Ernährung eng miteinander verbunden sind, ist uns inzwischen ebenfalls weithin bekannt. Doch was, wenn Essen nicht nur gut tut, sondern Probleme bereitet? Woran kann es liegen, wenn uns die Nahrung im wahrsten Sinn des Wortes schwer im Magen liegt?

Verdauungsprobleme – woran kann es liegen?

Die Nahrungsaufnahme ist für unseren Körper lebensnotwendig, denn sie bedeutet Zufuhr von Energie, Proteinen, Mineralstoffen und Vitaminen. Ein gutes Essen erzeugt darüber hinaus Wohlbefinden und Zufriedenheit; und eine Mahlzeit in Gesellschaft kann auch wichtige kulturelle und soziale Funktionen erfüllen. Dass Lebensqualität, Gesundheit und Ernährung eng miteinander verbunden sind, ist uns inzwischen ebenfalls weithin bekannt. Doch was, wenn Essen nicht nur gut tut, sondern Probleme bereitet? Woran kann es liegen, wenn uns die Nahrung im wahrsten Sinn des Wortes schwer im Magen liegt?

So vielfältig die Symptome sind, so unterschiedlich können auch die Ursachen für Magen-Darm-Beschwerden sein. Entzündungen, chronische Erkrankungen, Stress – das alles kann Magen und Darm aus dem Gleichgewicht bringen.

Rätselhafte Darmprobleme

Eine gestörte Verdauung mit Blähungen ist meist begleitet von Verstopfung oder aber plötzlichen Durchfällen. Äußerlich erkennbar an der vorgewölbten Bauchdecke, macht sie sich für den Betroffenen durch Völlegefühl bis hin zu krampfartigen Schmerzen bemerkbar. Oftmals halten diese Beschwerden über einen längeren Zeitraum hinweg an, ohne dass eine organische Erkrankung vorliegt: Übelkeit, Sodbrennen, Kopf- und Rückenschmerzen bis hin zu depressiven Verstimmungen können die Folgen sein.

Nur selten wird daran gedacht, dass auch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit Auslöser für die Verdauungsbeschwerden sein kann: Die am häufigsten auftretenden Unverträglichkeiten betreffen Fructose (Fruchtzucker) und Laktose (Milchzucker) und können sich ebenfalls in Blähungen, Völlegefühl und Bauchschmerzen äußern!

Darmprobleme wie Verstopfung, Blähungen oder Durchfall können auf unterschiedliche Ursachen hindeuten.

Wie kommt es zu Blähungen?

Vereinfacht gesagt, sind Blähungen nichts anderes als Gasansammlungen im Verdauungstrakt. Normalerweise werden diese absorbiert; erst wenn der Körper der Menge an Fäulnisgasen nicht mehr auf normalem Weg Herr wird, kommt es zu den unangenehmen Folgen wie schmerzhaften Koliken und abgehenden Darmwinden.

Ursache dafür kann zum einen einseitige Ernährung sein: Ein Übermaß an Kohlenhydraten aus Weißmehl und Zucker beispielsweise führt zu einer höheren Anzahl gasbildender Bakterien im Darm, die mit ihren Gärprozessen Faulgase entstehen lassen. Zuckeraustauschstoffe, wie sie beispielsweise in Light-Produkten gang und gäbe sind, gelten ebenfalls als Verursacher von Blähungen – aber auch große Mengen an tierischen Proteinen können sie auslösen.

Vorbeugend gegen Blähungen bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten können Enzym-Präparate helfen.

Verstopfung: Stau im Darm

Unregelmäßiger Stuhlgang bedeutet nicht automatisch Verstopfung. Oft handelt es sich einfach nur um eine träge Verdauung. Davon sind immerhin zwischen 30 und 60 % der Deutschen betroffen – Frauen doppelt so häufig wie Männer.

Von einer Verstopfung kann man ausgehen, wenn der Darm weniger als dreimal pro Woche entleert wird und der Stuhl dabei meist zu fest ist.  Setzen die Symptome plötzlich ein und sind von kurzer Dauer, spricht man von einer akuten Verstopfung. Sie kann beispielsweise im Urlaub auftreten – ausgelöst durch ungewohntes Essen, Flüssigkeitsmangel und eine Umstellung des Tagesrhythmus. Sie kann allerdings auch auf einen Notfall wie einen Darmverschluss oder eine funktionelle Darmlähmung hindeuten. Dauern die Symptome jedoch länger als 3 Monate an, liegt wahrscheinlich eine chronische Verstopfung vor.

Die genaue Diagnose einer langwierigen Verstopfung sollte einem erfahrenen Arzt überlassen bleiben.

Eine genaue Diagnose sollte in jedem Fall dem erfahrenen Gastroenterologen überlassen bleiben. Die Behandlung der Verstopfung reicht – je nach Ursache – von einer Ernährungsumstellung, operativen oder medikamentösen Therapien über Entleerungshilfen bis hin zu psychologischen Verfahren. Die Einnahme von Abführmitteln über einen längeren Zeitraum kann mitunter gefährliche Folgen haben: Durch das wiederholte Abführen wird die Darmmuskulatur nicht mehr gefordert. Die natürliche Darmbewegung wird geschwächt und es können erst recht Verstopfungen entstehen. Daher sollten Abführmittel nur zeitlich begrenzt und genau nach Anweisung von Arzt oder Apotheker eingenommen werden. Ein darmfreundlicher Lebensstil mit viel Bewegung und gesunder Ernährung kann helfen, chronische Darmprobleme zu vermeiden.