Reine Haut wünscht sich jeder. Doch unsere Haut ist täglich Umwelteinflüssen und den Auswirkungen schlechter Ernährung ausgesetzt.

Die Haut – Spiegel unseres Wohlbefindens

Mit bis zu 2 Quadratmetern ist die Haut das Sinnesorgan mit der größten Oberfläche. Sie soll uns vor Umwelteinflüssen wie UV-Strahlen und Giften ebenso schützen wie vor Krankheitserregern – und dazu auch noch gut aussehen! Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, erneuern sich die Hautzellen ständig. Dadurch stecken wir quasi jeden Monat „in einer neuen Haut“.

Die Haut – Spiegel unseres Wohlbefindens

Mit bis zu 2 Quadratmetern ist die Haut das Sinnesorgan mit der größten Oberfläche. Sie soll uns vor Umwelteinflüssen wie UV-Strahlen und Giften ebenso schützen wie vor Krankheitserregern – und dazu auch noch gut aussehen! Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, erneuern sich die Hautzellen ständig. Dadurch stecken wir quasi jeden Monat „in einer neuen Haut“.

Fühlen Sie sich wohl in Ihrer „neuen Haut“? Den meisten Menschen ist keine makellose Haut in die Wiege gelegt worden. Doch selbst bei den besten genetischen Voraussetzungen kann man ihr Flüssigkeitsmangel, zu wenig Schlaf oder Bewegung schnell ansehen. Auch Umwelteinflüsse wie Stress, Smog oder UV-Strahlung und Giftstoffe wie Alkohol oder Nikotin hinterlassen ihre Spuren: Sie begünstigen nämlich die Bildung freier Radikale in den Zellen. Im Übermaß können diese Sauerstoff-Verbindungen die Zellen schädigen und so zur Hautalterung beitragen. Einseitige Ernährungsgewohnheiten können sich ebenfalls im Gesicht abzeichnen: Die natürliche Talgproduktion nimmt ab; die Haut speichert weniger Feuchtigkeit und neigt zum Schuppen und zur Faltenbildung. Doch es gibt Möglichkeiten, auch gestresste und problematische Haut durch ein paar einfache Maßnahmen zu unterstützen – und zwar von innen wie von außen!

Vitamine: Hautpflege von innen

Vitamin A, wie es beispielsweise in Eigelb und fettreichen Fischen wie Hering oder Makrele enthalten ist, hat eine Funktion bei der Zellspezialisierung und trägt zur Erhaltung normaler Haut bei, indem es  beim Aufbau neuer Hautschichten hilft und die Zellwände stabilisiert. Ein schönes Erscheinungsbild der Haut unterstützen außerdem die „Hautvitamine“ Biotin und Niacin. Sie unterstützen normale Haut und die normale Funktion des Energiestoffwechsels. Die Vitamine C und E wiederum sind wirksame Antioxidantien und schützen die Hautzellen vor oxidativem Stress. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse sowie Körnern und Nüssen ist also für Ihre Haut ebenso gesund wie für Ihren restlichen Körper. Niacin und Biotin finden sich übrigens auch in Bierhefe, die z. B. in Tablettenform ihre Ernährung sinnvoll unterstützen kann.

Die richtige Pflege für unreine Haut

Mit der Pubertät wird gutes Aussehen immer wichtiger. Doch gerade dann spielt die Haut oft verrückt: Bei den einen ist sie trocken, bei den anderen fettig oder es machen sich Akne und Mitesser breit. Auch in späteren Lebensjahren ist unreine Haut keine Seltenheit, oft bedingt durch Stress, Hormon- oder Umwelteinflüsse. 

Reine Haut ist keine Selbstverständlichkeit. Mit der richtigen Pflege kann man ein schönes Hautbild unterstützen.

Die richtige Pflege ist in beiden Fällen wichtig. Denn aggressive Reinigungsmittel wie Seife oder stark austrocknende Produkte verschlimmern die Probleme oft noch: Sie schädigen den Säureschutzmantel der Haut und die Bakterien haben leichtes Spiel. Austrocknende Pflegeprodukte veranlassen die Haut außerdem, extra viel Talg zu produzieren. So wirkt sie schnell fettig. Sanfte Reinigung und Pflege für zu Pickeln neigende Haut bieten hingegen ph-hautneutrale Reinigungsprodukte und Cremes, die Feuchtigkeit spenden, aber fettarm sind. Ein Rat vom Dermatologen ist bei problematischer Haut auf jeden Fall empfehlenswert.

Unser Tipp: Finger weg von den Pickeln! Ausdrücken macht alles nur noch schlimmer. Besser abdecken und abheilen lassen.

Fettige, empfindliche oder trockene Haut?

Weil wir nicht alle in der gleichen Haut stecken, ist es wichtig, auch nach der Pubertät die Pflege auf den individuellen Hauttyp abzustimmen: Bei fettiger Haut ist eine sanfte Reinigung mit nicht austrocknenden Produkten morgens und abends das A und O, um Schmutz und überflüssigen Talg zu entfernen. Zur Pflege sind feuchtigkeitsspendende Produkte ideal.

Trockene Haut hingegen benötigt meist eine reichhaltigere Pflege, die neben Feuchtigkeit auch Fett enthält. Die Fähigkeit der Haut, Feuchtigkeit zu binden, unterstützen Zusätze wie Harnsäure (Urea), Glycerin oder Milchsäure. Auch beim Make-up sollte man auf Produkte achten, die die Haut nicht zusätzlich austrocknen.

Ein wöchentliches Peeling befreit von abgestorbenen Hautschüppchen und verstopften Poren und hilft so gegen unreine Haut.

Reagiert die Haut auf Reize wie Heizungsluft, Sonne, Kälte oder Wind sensibel, spricht man von empfindlicher Haut. Diese reinigt und pflegt man idealerweise mit ganz milden Produkten und verwendet ein alkoholfreies Gesichtswasser.

Unser Tipp für einen frischen Teint: Verwenden Sie einmal pro Woche ein Peeling, das zu Ihrem Hauttyp passt, um Hautschüppchen zu lösen und die Durchblutung der Haut anzuregen!